
Wir suchen Tahini, um Hummus oder eine Sauce zuzubereiten, schieben den Einkaufswagen durch die Gänge und drehen uns im Kreis. Das Glas ist nie dort, wo wir es erwarten. Diese Sesampaste versteckt sich in verschiedenen Regalen, je nach Geschäft und sogar je nach Größe des Ladens. Hier ist, wie man es erkennt, ohne zwanzig Minuten zu verlieren.
Tahini im Supermarkt: das Regal, das je nach Geschäft variiert
Der erste Reflex ist, direkt zum Regal mit Ölen oder Erdnussbutter zu gehen. Logisch: Tahini ist eine Nusscreme. In einigen Hypermärkten findet man es tatsächlich dort, eingeklemmt zwischen Mandelmus und Bio-Aufstrichen.
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Das Problem ist, dass die Mehrheit der Geschäfte Tahini im Regal “Weltprodukte” einordnet, neben orientalischen Gewürzen, Kokosmilch oder asiatischen Saucen. Dieses Segment “Weltküchen” wird in den französischen Supermärkten zunehmend strukturiert, was die Geschäfte dazu bringt, diese Produkte in einem speziellen Bereich zu bündeln, anstatt sie zu verstreuen.
Man kann es auch im Bio-Regal finden, besonders in Leclerc, Auchan oder Intermarché, die über einen erweiterten Bio-Bereich verfügen. Marken wie Senfas oder Jean Hervé bieten dort Bio-Tahin in Gläsern an, oft neben Haselnuss- und Cashewmus. Um genau zu wissen, wo man Tahini bei Leclerc, Intermarché oder Auchan findet, variieren die Rückmeldungen je nach Größe des Verkaufsstandorts und der lokalen Merchandising-Organisation.
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Dritte Möglichkeit, weniger intuitiv: das Selbstbedienungs- oder Aperitif-Bereich. Einige Geschäfte platzieren Tahini in der Nähe von Hummus in Schalen, frischen Falafeln oder gekühlten Mezze. Diese Platzierung ist zwar selten, aber einen Blick wert, wenn die beiden ersten Regale nichts ergeben haben.

Bio-Regal, Welt-Regal oder Nuss-Regal: wie man schnell entscheidet
Anstatt den ganzen Laden zu durchqueren, kann man eine schnelle Methode je nach Art des Geschäfts anwenden.
Hypermärkte Carrefour, Auchan, Leclerc
Diese Geschäfte verfügen fast alle über ein separates Regal “Weltküchen”. Dort sucht man zuerst. Die Marke Durra (Tahini in Plastikflasche) ist dort häufig zu finden, manchmal neben Chilipaste oder Granatapfelsirup.
Wenn der Laden ein strukturiertes Bio-Regal hat, sollte man auch den Bereich für Bio-Nussmus überprüfen, wo Tahini neben Mandel- und Vollkornsésam mus steht. Die beiden Standorte koexistieren oft im selben Hypermarkt mit unterschiedlichen Sortimenten.
Supermärkte Intermarché, Super U, Monoprix
In mittelgroßen Geschäften ist das Regal “Weltprodukte” manchmal auf ein halbes Regal reduziert. Tahini ist dort trotzdem zu finden, aber nur in ein oder zwei Referenzen. Monoprix neigt dazu, Tahini im Feinkostregal oder in der Nähe von Bio-Produkten in einem gemischten Regal zu platzieren.
Spezialisierte Bio-Läden
Biocoop, La Vie Claire und Naturalia haben strukturierte orientalische Ecken entwickelt. Tahini findet man dort in direkter Nachbarschaft zu Gewürzen oder dem Bereich für frische Feinkost, was die Auffindbarkeit erleichtert. Das Sortiment ist dort breiter (weißes Tahini, halbvoll, voll) und oft in Glasbehältern.
Tahini im Laden nicht zu finden: konkrete Alternativen
Wenn das Regal leer ist oder die Referenz im nächstgelegenen Geschäft nicht existiert, gibt es mehrere Optionen, die funktionieren.
- Orientalische und libanesische Lebensmittelgeschäfte führen ständig Tahini, oft in großen Formaten und zu einem deutlich niedrigeren Kilopreis als in großen Supermärkten. Dort findet man auch die am häufigsten verwendeten Marken in der nahöstlichen Küche (Al Arz, Durra, Al Taj).
- Asiatische Lebensmittelgeschäfte bieten manchmal Sesampaste an, aber Vorsicht: asiatische Sesampaste wird oft aus intensiver gerösteten Samen hergestellt, was einen ausgeprägteren Geschmack und eine dunklere Farbe ergibt. Sie funktioniert in einem Dan Dan Mian, weniger in einem klassischen Hummus.
- Der Drive und die Lieferung nach Hause ermöglichen es, direkt auf den Websites von Carrefour, Auchan oder Leclerc nach dem Schlüsselwort “Tahini” oder “Tahin” zu filtern. Man erkennt die Verfügbarkeit, ohne sich zu bewegen, und das Produkt ist oft klarer online kategorisiert als im physischen Regal.

Bio-Tahini oder konventioneller: was sich wirklich im Regal ändert
Die Wahl zwischen Bio und konventionell beschränkt sich nicht auf das Label. Bio-Tahini verwendet Sesam, der ohne Pestizide angebaut wird, oft importiert aus Äthiopien oder dem Sudan. Sesamsamen gehören zu den wichtigsten Allergenen, die in Europa reguliert sind, und die Branche hat in Frankreich Rückrufaktionen erlebt.
Ein nationaler Rückruf betraf Beutel mit Sesamsamen, die mit einem Pestizid kontaminiert waren, die bei Auchan, Carrefour, Intermarché, Leclerc und Système U verkauft wurden. Die offizielle Empfehlung war, sie nicht in hausgemachten Zubereitungen wie Hummus oder Tahini zu verwenden. Diese Art von Vorfall bringt einige Verbraucher aus Vorsicht zu Bio, auch wenn das Risiko null in keiner Branche existiert.
Im Regal präsentiert sich konventionelles Tahini oft in Plastikflaschen (Format Durra) zwischen zwei und vier Euro. Bio-Tahini in Glasbehältern kostet deutlich mehr, aber der Inhalt ist manchmal geringer. Das Etikett zu lesen, bleibt die zuverlässigste Handlung: Die Zutatenliste eines guten Tahini enthält nur ein Wort, “Sesam”.
Sesamsamen und hausgemachtes Tahini: eine unterschätzte Option
Wenn kein Regal zufriedenstellt, kann man sein eigenes Tahini aus geschälten Sesamsamen herstellen. Diese findet man im Unverpackt-Regal, im Gewürzregal oder im Bäckereiregal (Tüten zur Dekoration von Broten).
Die Methode ist einfach: Die Samen leicht in der Pfanne rösten und dann mit einem Schuss Sesamöl oder neutralem Öl pürieren, bis eine glatte Paste entsteht. Ein guter Mixer oder eine leistungsstarke Küchenmaschine reicht aus. Das Ergebnis ist frischer als jedes industrielle Glas, und der Kilopreis für lose Sesamsamen bleibt sehr wettbewerbsfähig.
Das hausgemachte Tahini hält sich einige Wochen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter. Das Öl steigt natürlich an die Oberfläche, man muss vor jeder Verwendung einfach umrühren. Für Rezepte von Hummus, Saucen oder Vinaigrettes mit Sesam lohnt sich der Umweg über das Unverpackt-Regal auf jeden Fall.